|
Wir befinden uns im Jahre 2011 n. Chr., am Tage des 29. Juli.
Ganz Regensburg ist von einer langweiligen Sommerträgheit besetzt. Ganz Regensburg? Nein! Auf der Jahninsel hört die Stimmung unter den bis zu 1000 Besuchern nicht auf zu kochen und leistet der Langeweile Widerstand: Das Jahninselfest ist in vollem Gange. Groß und Klein liegt im Gras und lauscht der Musik, junge Mädels und alte Knacker tanzen und hüpfen, Punks und Yuppies trinken Bier und mampfen Baguettes und Bratwurstsemmeln. Der Ska groovt und die Stimmung brodelt.
Das Jahninselfest – entstanden aus der Idee eines kleinen Grüppchens von Schülern – hat sich in den siebzehn Jahren seines Bestehens zu einer festen Größe in der Regensburger Kultur- und Musikszene etabliert. Anfangs von der SSO (SchülerSelbstOrganisation) mit viel Elan aufgebaut, weitergeführt vom Stadtjugendring, wird das Fest seit 2000 unter der Regie der Scants of Grace organisiert und wieder an zwei Tagen durchgeführt.
Schon alleine das rundum gelungene Rahmenprogramm mit Feuershow, Workshops, Jongleuren, Breakern, Kids-Area, Graffiti, Infoständen und vielem mehr ist den Eintritt wert – aber gerade die Musik ist es, die dem Jahninselfest seinen einmaligen Charakter gibt. So gelingt es den Organisatoren immer wieder international bekannte Bands auf die Insel zu holen.
Doch das Beste über das Jahninselfest zum Schluss: Was wäre ein noch so schönes Festival ohne die Leute, die es besuchten? Jedes Jahr wieder ist die Jahninsel Anlaufpunkt für alle, die feiern und gute Stimmung verbreiten wollen. Und die Stimmung auf diesem Flecken Donauinsel kam noch immer zum Kochen. Selbst kleine Hinlänglichkeiten wie ein oder mehrere plötzliche Regenschauer wärend des Festes anno 2000, die sengende Hitze 2001 oder der Stromausfall im Jahre 2002 konnten die Leute nicht vom Feiern und Tanzen abbringen.
|